Blutmond

Das herausragende Ereignis diese Woche war sicherlich die Mondfinsternis am Freitag, bei der sich der Mondschatten im Kernschatten der Erde befindet und durch die Brechung des restlichen Sonnenlichtes rötlich eingefärbt erscheint.

Dieser sogenannte Blutmond war insofern einzigartig, als diese Mondfinsternis mit 100 Minuten außergewöhnlich lang war und zudem auch der Mars sichtbar war. Dies ist eine Konstellation, die erstmalig seit 105.000 Jahren sich ergeben hat, und das sind wirklich astronomische Dimensionen.  Entsprechend groß war das mediale Interesse, selbst in den Nachrichtensendungen wurde auf dieses Ereignis hingewiesen, von den sozialen Medien ganz zu schweigen.

Es war ja noch reichlich warm, deshalb haben wir uns aufgemacht. Eigentlich hatte ich vor auch ein Timelapse zu machen, aber zu einem war wohl hier in Europa nicht der komplette Verlauf der Mondfinsternis zu sehen, aber den Platz, den ich mir ausgesucht hatte für meine Aufnahmen war einfach nur überlaufen. Und da wären mir die Smartphone Fotografen sicherlich mehr als einmal ins Bild gelaufen.

Was dazu gehört ist natürlich ein Stativ und eine Brennweite mindestens ab 150mm aufwärts. Und dann sollte man keine Scheu davor haben, auch die ISO hochzuschrauben, weil durch längere Belichtungszeiten der Mond durch die Bewegung unscharf wird. Trotzdem haben uns Wolken einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn eigentlich hätte es auch ein schöner Sonnenuntergang werden können. Aber hier erst einmal die Fotos.

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So war die Ausbeute relativ mager, aber dennoch war es ein schöner Abend, wenn auch sehr warm.

Ich hoffe, die Bilder gefallen euch und wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

Gruß Peter

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